Qualitätsprüfung

Die neuen Qualitätsindikatoren in der Pflege

Das neue Verfahren zur Prüfung und Darstellung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen ist gestartet.

Eine wesentliche Änderung besteht in der Erfassung von Qualitätsindikatoren, die in der Einrichtung intern erhoben werden müssen – im Abstand von sechs Monaten zu einem festen Stichtag.

Stichwort Ergebniserfassung – Wie geht es dem Bewohner?

Zu verschiedenen Qualitätsaspekten werden Daten erhoben, die einen Verlauf zur Mobilität und Selbstständigkeit eines Bewohners nachvollziehbar machen.

Diese Informationen werden an die Datenauswertungsstelle (DAS) übermittelt und dort ausgewertet. Im Ergebnis erhält man sogenannte Qualitätskennzahlen (Indikatoren). Diese geben an, ob eine Einrichtung im Vergleich zu anderen Einrichtungen (zum Beispiel bei schwerwiegenden Sturzfolgen) besser oder schlechter ist. Ein Indikator stellt also dabei immer eine Verhältniszahl dar.
Erhoben werden 10 Indikatoren aus 3 Qualitätsbereichen:

Erhalt und Förderung von Selbständigkeit
1. Erhaltene Mobilität*
2. Erhaltene Selbstständigkeit bei Alltagsverrichtungen*
3. Erhaltene Selbständigkeit bei der Gestaltung des Lebensalltags

Schutz vor gesundheitlichen Schädigungen und Belastungen
4. Dekubitusentstehung*
5. Schwerwiegende Sturzfolgen*
6. Unbeabsichtigter Gewichtsverlust*

Unterstützung bei spezifischen Bedarfslagen
7. Durchführung eines Integrationsgesprächs
8. Anwendung von Gurten
9. Anwendung von Bettseitenteilen
10. Aktualität der Schmerzeinschätzung

(* Zwei Kennzahlen für jeweils eine Risikogruppe, z. B. für kognitiv eingeschränkte Menschen)

Als Multiplikatorin für die indikatorengestützte Qualitätsprüfung in stationären Einrichtungen unterstütze ich Sie z. B. in der Schulung Ihrer Mitarbeiter und Vorbereitung der MDK Prüfung.

Kompetent – ohne Stress – erfolgreich